Was ist eine Daumenbremse?

Die Daumenbremse wird u.A. im Motorrad Straßenrennsport verwendet um die Hinterradbremse mit dem Daumen der Kupplungshand zu betätigen.

Bekannt wurde sie, obwohl sie Freddie Spencer bereits in den 80er Jahren einsetzte, erst durch Michael Doohan als er nach seinem schweren Sturz 1992 in Assen den Fuß verletzungsbedingt nicht mehr zur Betätigung der hinteren Bremse einsetzen konnte und diese seitdem per Daumen ansteuerte. Weitere internationale Fahrer wie Troy Corser und Niccolo Canepa folgten seinem Beispiel.

Was bietet eine Daumenbremse für Vorteile?

Oftmals wird der Daumenbremse, von Fahrern in der Motorrad Weltmeisterschaft einmal abgesehen, ein reiner Modegag und technische Spielerei nachgesagt, dem aber keinesfalls so ist!
Eine Daumenbremse hat zum einen den Vorteil, dass man in Rechts- sowie auch Linkskurven stets konstante Bedingungen in seinem Aktionsraum hat. Bei der konventionell per Fuß betätigten Hinterradbremse hat man in Rechtskurven und speziell in Schräglage wenig bis gar keinen Platz um seinen Fuß zu benutzen, was speziell groß gewachsene Fahrer wie Niccolo Canepa zur Umrüstung bewogen hat.

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